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     An Anna Blume
     anna im wandel der zeit

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Millionen Legionen (ur schön)

ich werde die tests bestehn, die mir das leben stellt
weitergehn, suchend nach dem, was mich am leben hält
bin damit nicht allein - und werd es nie mehr sein
weil mich zum ersten mal seit langer zeit verbundenheit befreit
bin ich soweit, fließ in den äther, in den kreis ohne verräter
früher schüler streck ich mehr und mehr meine fühler nach dir aus
komm hierher, komm hierher, herzlich willkommen zuhaus

ich bin für dich da, nein, ich bin wegen dir hier
und für uns beide ist klar, ham wir ein ziel im visier
dann setz ich alles auf dich, mein schweiß, mein blut
meine tränen, mein mut, bishin zu trauer und wut
ich werde dir mein leben geben, weils nicht anders geht
forder dich heraus, mein einsatz steht
und du findest in mir, mit was ich mich verbunden hab
einen schatz, den ich mein leben lang gefunden hab
und mit jedem satz bitt ich: benütz mich und stütz dich auf mich
mit dem wissen aller weisen dieser welt beschütz ich dich
und wo ich bin, stehen sie und wo ich geh, gehen sie
ich hab sie hergebeten, doch die wenigsten sehen sie
erst wenn wir erwachen, werden wir zu propheten
um als kinder dieser erde unser erbe anzutreten

und ich rufe alle superhelden, alle großen meister
alle highlander, alle krieger, alle guten geister
alle superfreaks und auserwählte zu mir ins hier
ich hab millionen legionen hinter mir

in den wogen der welt wählten wir die wildesten wellen
bis hin zu innersten quellen, erlebten lebensstromschnellen
und machten uns bereit, wurden wellenreiter über die zeit
und blieben wächter der wahrheit und surfer des sandwurms
wir zwei warn die augen des sturms
wurden herrscher der schwingung und das als nichtschwimmer
denn wir hatten es und halten es noch immer
und auch du baby, warst schon immer mein kind
wir waren liebende, die ab und zu vor liebe blind
umeinander trieben und waren zu verschieden
als dass es hätte jemals langweilig werden können
warn zwei echt gute spinner, absolute beginner
doch wir hatten es und halten es noch immer
streiften alle ketten ab, die sonst die leichtigkeit besiegen
konnten fliegen, ohne flügel fliegen

und heute rufst du alle superhelden, alle großen meister
alle highlander, alle krieger, alle guten geister
alle superfreaks und auserwählten und mich ins hier
du hast millionen legionen hinter dir

es war die nacht der vampire in der stadt der wilden tiere
sie ziehen mich zu sich, wenn ich das gleichgewicht verliere
geh ich unter und verschmelz mit dieser masse von mutanten
alles seelenlose wanderer und deren artverwandten
und ich ringe zum himmel, dass die stimmung hier umschwingt
heb die hände zu gott oder wer immer da rumhängt
herrscher über mein leben - dieser thron gehört mir
denn ich wohn und regier hier
und dann erheb ich meine feder zum schutz gegen den schmerz
der vom schlachtfeld der liebe zu mir rüberdringt
obwohl es scheint, als ob hier jeder trübe lieder singt
wasch ich mich rein von dem schleim und betrete neues land
dieser junge steht am rand und mit nichts in der hand
ohne angst in den augen, mit dem rücken zur wand

und dann ruft er alle superhelden, alle großen meister
alle highlander, alle krieger, alle guten geister
alle superfreaks und auserwählten und er ruft mich
und hat millionen legionen hinter sich

26.10.08 13:11
 


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